Demmin - Kirche

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Jahr der Stille 2010



Pastoren an St.Bartholomaei

Erste Pfarrstelle

seit 2008 Gerd Panknin

Zweite Pfarrstelle

seit 2010 Norbert Raasch

Erste Pastoren und Praepositi,
ab 1806 Superintendenten
der Synode Demmin:

(2010-2012 Johannes Staak)
(2006-2009 Bernd-Ulrich Gienke)
2001-2005 Thomas Höflich
1991-2000 Eckhard Klabunde
1969-1991 Dr. Hans-Joachim Schwerin
1940-1969 Dr. Herbert Achterberg
1924-1940 Friedrich Jäckel
1905-1924 Otto Berg
1891-1904 Richard Thym
1883-1889 Adolf Pompe
1838-1881 D. Franz Hermann Lengerich
1809-1838 Gotthilf Wilhelm Mundt
1765-1807 Joachim Friedrich Turow
1758-1764 Samuel Neumann
1720-1757 Dietrich Heinrich v. Criegern
1678-1719 Peter Michaelis
1643-1676 Johann v. Essen
1622-1642 D. Mävius Völschow
1611-1621 Valentin Wudrian
1603-1610 Andreas Westphal
1594-? Johann Döting
1580-1590 Arnold Bleydecker
1561-1578 Hermann Holtacker
1552-? Daniel Schlövecke
1545-1551 Hermann Starcke
1545 Jakob Knade
1541-1544 Heinrich Büser


Zweite und dritte Pfarrstelle:

2002-2007 Christoph Tiede
1999-2009 Kirstin Mewes-Goeze
1999-2001 Harald Pepel
1990-1997 Reinhard Witte
1980-2000 Friedburg Gerlach
1971-1988 Irmfried Bringt
1978-1979 Ruth Puchert
1968-1970 Wolfgang Zietz
1958-1968 Erich Evers
1954-1976 Heinz Bork
1946-1958 Walter Wilke
1941-1953 Detlef Rewald
1934-1948 Werner Buske
1936-1940 Dr. Pallon
1928-1934 Johannes Strecker
1924-1927 Hugo Bluth
1921-1924 Kurt Berkenhagen
1912-1934 Gotthold Reimer
1894-1911 Paul Ernst Theodor Adam
1891-1893 Karl Johannes Rosenfeld
1892-1922 Ernst Karl Elias Schwing
1882-1891 Gustav Paul Hasenjäger
1881-1891 Karl Wilhelm Heberlein
1871-1882 Dr. Traugott Albert Jakob
1861-1871 Ludwig Ottomar Hermann
1854-1861 Karl Heinrich Neumann
1845-1853 Karl Brunner
1834-1881 Michael Felix Görcke
1801-1833 Christoph Stolzenburg
1798-1802 Johann Friedrich Hintze
1761-1807 Gotthold Stephan Piper
1760-1761 Wilhelm Christian Telle
1757-1760 Peter Heinrich Francke
1745-1757 Gottfried Leppin
1744 Johann Abraham Mallin
1740-1744 Georg Friedrich Heilersieg
1737-1779 Wilhelm Carl Stolle
1696-1736 Henning Crohn
1659-1695 Melchior v. Essen
1624-1658 Joachim Seger
1624-1635 Magnus Kannengießer
1594-1603 David Nieling
1589-1592 Peter Niejahr
1582-1624 Ambrosius Schlüter
1578-1581 Erasmus Schildersdorf



Gemeindebrief "KIRCHENBOTE" Aug & Sep Jun & Jul Mai Apr Mär Feb ♦ 2010

 Ev. Kirchgemeinde Sankt Bartholomaei, Kirchplatz 7, D-17109 Demmin ev-kirche.demmin@gmx.de
 (03998) 433483; Fax: (03998) 253578  

Kirchenbüro - Kirsten Kühn: Mo-Fr 9-12 Uhr, Di 13-17 Uhr
Bankverbindung: KD Bank (BLZ 350 60 190) KTO 155 005 9106


Pfarrbereich 1 (Ost) : Pf. Gerd Panknin 258951 (Fax 258952)
Pfarrbereich 2 (West) : Pf. Norbert Raasch 258615 (Fax 258616)
Kantor Thomas K. Beck 282808, Friedhofsverwaltung - Irmtraut Mönk 362327
Jugendzentrum Friesenhöhe - Axel Schulz 202417, Kindertagesstätte - Gerlinde Dust 222855
Möbelbörse Sophienhof (039998) 12400 (8-12 Uhr)


 Infopool Kirche (Hans Jürgen Thät) InfopoolKircheDemmin@gmx.de   Besichtigungen auch nach Anmeldung möglich!
 (03998) 253579   Offene Kirche : 1.Mai - 31.Oktober: Di-Fr: 11-16 Uhr; Sa/FT: 12-16 Uhr; So (Juli/August): 10-16 Uhr

 nfopool

  • Stadtführungen
  • Kirchenführungen in Sankt Bartholomaei
  • Orgelführungen * Voranmeldung notwendig!
  • Vermittlung von Kirchenführungen in der katholischen
    "Maria-Rosenkranzkönigin-Kirche"
  • Informationen zur Hansestadt und zum Landkreis
  • Kulturinformationen zur Hansestadt Demmin
  • Ausstellungen Otto I. von Bamberg
  • Vermittlung zu weiteren regionalen Informationspunkten
"Infopool Kirche" ist ein Projekt der St. Bartholomaei Kirchengemeinde in Demmin. Das Projekt wird von zwei Mitarbeitern betreut. Es bietet vorwiegend touristische Informationen. Es ist eine Bemühung, sich für Tourismus zu öffnen und alte Stadtkerne wiederzubeleben. Zugleich ist es ein Versuch, das Gebäude Kirche als Kultur- und Kunsthistorischen Wert wieder ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Vermitteln Sie uns weiter! Sie sichern damit Arbeitsplätze und unterstützen eine Zukunftsvision. * Der Gemeindekirchenrat *
Gottesdienste: sonntags 10 Uhr

Evangelische Kirche

Die Sankt-Bartholomaei-Kirche ist das bedeutendste Wahrzeichen Demmins und gehört zu den großen Stadtkirchen im vorpommerschen Raum.
Der Name der Kirche geht zurück auf Jesu Jünger "Bartholomaeus". Er wird im Neuen Testament auch Nathanael genannt. Einwandernde Siedler verehrten ihn als Schutzpatron ihrer Zünfte.

Dieser Sakralbau ist eine dreischiffige, kreuzrippengewölbte gotische Backsteinhallenkirche. Eine erste Kirche wird in Demmin bereits 1260 erwähnt. Der jetzige Bau wurde offenbar Ende des 13. oder Anfang der 14. Jahrhunderts begonnen. Die Erneuerung vollzog sich von Westen nach Osten. Zu den ältesten Bauteilen gehören das westliche Joch und das Turmuntergeschoss. Reich profilierte Spitzbogenportale befinden sich an der Nord- und Südseite. Das südliche Portal wurde 1422 beim Anbau einer Kapelle (Kirchenköst), der jetzigen Taufkapelle, verdeckt. Die Sakristei wurde im vorigen Jahrhundert angefügt.

Die Kirche wurde wiederholt zerstört, aber immer wieder aufgebaut. So war sie im 30-jährigen Krieg stark beschädigt worden und wurde 1676 durch einen großen Brand zerstört. Nur die Umfassungsmauern und die Stützpfeiler blieben erhalten. Damals ging auch die reiche Innenausstattung verloren.

Die Wiederherstellung der Kirche begann 1684. Sie zog sich bis 1734 mit dem Einzug neuer Kreuzrippengewölbe hin. Der Turm war damals allerdings wesentlich niedriger und trug eine barocke Haube. Eine durchgreifende Instandsetzung und Umgestaltung geschah nach Schinkel-Plänen in den Jahren 1856 bis 1867 durch Friedrich August Stüler (Berlin) und Bartholomäus Weber (Stettin). Dabei wurden der Ostgiebel und der Innenraum völlig neu gestaltet.

Das großartigste und bedeutendste Ergebnis der Erneuerung ist aber der hochaufragende, völlig aus Ziegelsteinen gemauerte Turm. Er ist 92,5 m hoch, das Kreuz mißt 3,30 m. Reich gegliedert bietet er mit seinen hohen Durchbrüchen ein ungewöhnliches und einmaliges Bild in der norddeutschen Kunstlandschaft. Mit diesem Turm besitzt Demmin eines der interessantesten Baudenkmale des 19. Jahrhunderts.

In den Jahren nach 1950 erfolgte eine Neugestaltung der Taufkapelle. Die Glasfenster in der Kapelle und in der Sakristei schuf der Rostocker Künstler Lothar Mannewitz. Die größte und unfassendste Baumaßnahme des 20. Jahrhunderts war die Erneuerung des einsturzgefährdeten Turmes. Nach einer Notreparatur in den Jahren 1937/38, die mehr Schaden als Nutzen brachte, wurde eine tiefgründige Totalreparatur immer notwendiger. Lange geplant wurde sie aber erst nach der Wende 1989 möglich. 1994 konnten die Arbeiten am Turm abgeschlossen werden. Auch wurden Instandsetzungsmaßnahmen an den Giebeln durchgeführt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten (neuer Fußboden und neue Orgel) in der Taufkapelle wird seit 2007 die Gewölbedecke des Kirchenraumes jochweise von Ruß und Staub befreit und neu gestrichen.

Seit 2001 hat die Kirche ein neues, dem Turm angemessen repräsentatives Geläut mit nunmehr fünf Bronze-Glocken .
Die Hosanna-Marienglocke war mit einem Gewicht von 3600 kg die derzeit größte für Vorpommern gegossene Glocke nach 1945. Die Kirche beinhaltet eine große (52 Register, 3924 Pfeifen), historisch bedeutungsvolle Buchholz-Grüneberg-Orgel , dessen Restaurierung 2003 abgeschlossen wurde.
Im Jahr 2003 wurde die alte Kirchenmauer neu errichtet und der Kirchplatz und das Umfeld unter Einbeziehung der alten Glocken neu gestaltet.


Konzerte 2010 in der Sankt-Bartholomaei-Kirche

Konzerte-Flyer

Samstag, 22. Mai 2010, 20:00 Uhr
Auf Kirchentour 2010: "Die Prinzen"

Samstag, 12. Juni 2010, 19:30 Uhr
JOSEPH HAYDN: JAHRESZEITEN
(Eintritt / ermäßigt 15 € / 12 €)

Freitag, 25. Juni 2010, 19:30 Uhr
Musik an Königshöfen
Konzert für 3 Piccolotrompeten, Pauken und Orgel
Trompetenensemble Joachim Schäfer , Pauken: Frank Hiesler, Orgel : Prof. Matthias Eisenberg
(Eintritt / ermäßigt 15 € / 12 €)

Sonntag, 04. Juli 2010, 19:30 Uhr
"Stämningar"
Musikalische Reise durch Schweden
mit dem schwedischen Vokalsextett "VOCADO"
(Gewinner des Leipzig A CAPPELLA AWARD 2008)
(Eintritt / ermäßigt 10 € / 8 €)

Samstag, 28. August 2010, 19:30 Uhr
Orgelkonzert
(Eintritt / ermäßigt 8 € / 6 €)

Samstag, 04. und Sonntag, 05. September 2010
9. Demminer Orgeltage

Sonntag, 12. September 2010, 19:30 Uhr
Akkordeonmusik zum Tag des offenen Denkmals
Bettina Born mit Kompositionen argentinischer Meister
Von Villoldo bis Piazzolla
(Eintritt / ermäßigt 10 € / 8 €)

Sonntag, 03. Oktober 2010, 17:00 Uhr
Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit
mit Orgel, Trompete und Gospelmusik, Leitung: Kantor Thomas K. Beck

Samstag, 27. November 2010, 17:00 Uhr
J.S. BACH: Weihnachtsoratorium Kantaten 4-6
(Eintritt / ermäßigt 15 € / 12 €)

Samstag, 04. Dezember 2010, 17:00 Uhr
Orgelmusik bei Kerzenschein

Dienstag, 07. Dezember 2010, 19:00 Uhr
Weihnachtskonzert der Musikklassen des Goethegymnasiums

Montag, 13. Dezember 2010, 17:00 Uhr
Weihnachtliche Klänge mit dem Wehrbereichsmusikkorps I
Leitung: Major Alexandra Schütz-Knospe

Samstag, 18. Dez 2010, 16 Uhr
42. Weihnachtliche Bläsermusik
bei Kerzenschein

Bläserchöre des Gnadauer Posaunenbundes * Leitung: Dieter Söffky

Donnerstag, Heiligabend 24. Dezember 2010, 22:30 Uhr
Musikalische Christnacht



Glocken

Das neue Geläut der Sankt-Bartholomaei-Kirche
Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin (BLZ 15050200),
Kto: 310000335, Verwendungszweck: RT7-Glocken

  • 1. Glocke: "HOSANNA"-Marienglocke (aø)
  • 2. Glocke: "KÖNIGSGLOCKE"-Christusglocke (d')
  • 3. Glocke: "PROPHETENGLOCKE" (e')
  • 4. Glocke: "TAUFGLOCKE" (g')

Glocken begleiten Menschen auf dem Weg, Glocken erinnern Menschen an die Zeit, die in Gottes Händen steht.
Glocken ermutigen, Glocken rufen zum Gebet, Glocken trösten, Glocken verkünden die Auferstehung des Christus.

Es vergingen fast zwei Jahre seit die alten Eisenglocken aus dem Turm genommen wurden, weil sie Ermüdungserscheinungen und feine Risse zeigten. Im Turm blieb die kleinste von allen, die "BARTHOLOMAEUSGLOCKE" (a'), eine Bronzeglocke, die 1751 umgegossen, als Einzige den Wechsel der Zeiten überdauert hat. Immer noch ruft sie zum Gebet und begleitet Menschen durch die Zeiten des Jahres. Ihr heller Klang wird nun harmonisch und angenehm durch die vier neuen Glocken ergänzt.

Gegossen wurden die Bronzeglocken in der Glockengießerei "Albert Bachert" in Heilbronn, ein Unternehmen, in dem Glockengießen zur Familientradition gehört. Für die Gestaltung der Glockenzier wurde Dekan Dieter Eisenhardt, Herrenberg/Baden-Württemberg gewonnen. Mit sehr viel Sensibilität hat er sich mit der Geschichte der St.-Bartholomaei-Kirche und ihrer Gemeinde, mit der Geschichte der Stadt und des Landkreises auseinandergesetzt. Entstanden ist ein Konzept, das die Überlegungen des Gemeindekirchenrates aufnahm und zu einem Ganzen verband. Wunderbar gestaltet, nimmt die Glockenzier Rücksicht auf die Geschichte vorreformatorischer Zeit und spannt einen weiten Bogen ins Heute. "Es ist ein persönlicher Beitrag, zum Solidaritätspakt zwischen Ost und West." - so der Dekan.

Privatpersonen, Firmen und Vereine, Gemeindeglieder, Stadt und Landkreis sind helfend tätig geworden. Dank gilt all denen, die durch den Klang der Glocken gerührt, dieses Vorhaben unterstützen wollen. * Der Gemeindekirchenrat *


Kirchenführer Pfarrbrief der Katholischen Kirchengemeinde Demmin

 Katholisches Pfarramt, Reiferstraße 2a, D-17109 Demmin kath.pfarramt-demmin@t-online.de
 (03998) 222283; Fax (03998) 202404

Katholische Kirche

Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zur Bildung der katholischen Kirchengemeinde. Nach mehreren Notunterkünften und einem Vorgängerbau an anderer Stelle wurde die Maria-Rosenkranzkönigin-Kirche 1914/15 mit gotischen Stilelementen nach Entwürfen des Berliner Architekten J. Welz erbaut. Die Bauausführung hatte der Demminer Baumeister Ernst Bauckmeier übernommen.

Im Jahr 1992 wurde das äußere der aus Backstein errichteten Kirche erstmals einer grundlegenden Restaurierung unterzogen.

Im Innern der Kirche ist eine aus Holz geschnitzte Madonna zu sehen, die in Tirol entstand und als Teil eines Hochaltars nach Demmin gelangte. Ebenso gehören die Seitentafeln und Tabernakel dieses Altars und ein geschnitzter Kreuzweg aus Oberammergau zu den Sehenswürdigkeiten.